Funktionsweise Absauganlage

Der Begriff Absauganlage ist ein Überbegriff für alle Anlagen, die über Luft störende Partikel oder Gase entfernen. Hierunter fallen aus dem häuslichen Bereich beispielsweise Dunstabzugshauben, aber auch Gasabzüge in Laboratorien und Anlagen, mit deren Hilfe im Holzbau verhindert wird, dass Späne in der Atmeluft verbleiben. Die Absauganlage wird hierbei möglichst nahe der Emission platziert, um die Raumluft zu reinigen. Unter Umständen sind sie mit einer Einschaltautomatik versehen.

Im Metallbau werden Absauganlagen beispielsweise bei der spanenden Fertigung verwendet. Diese Anlagen optimieren die Trockenbearbeitung, denn nicht nur die Späne werden erfasst, sondern auch feinste Staubpartikel und Ölnebelrückstände.

Als Trägermedium für die störenden Stoffe wird Luft verwendet. Ventilatoren oder Gebläse erzeugen einen Luftstrom, der die unerwünschten Stoffe absaugt.

Filterung und Reinigung  
Zentrale Schweißrauchabsaugung mit BGIA-ZertifizierungAbsauganlagen für Staub und Schmutz führen die verunreinigte Luft in eine Vorabscheidekammer (siehe Zyklon oder auch Allessauger). In dieser Kammer erfolgt eine Abtrennung der schweren Fraktionen. Der verbleibende Staub kann dann an der Außenseite eines Filters abgeschieden und in einem Staubbehälter aufgefangen werden. Die gefilterte Luft wird entweder in den Arbeitsbereich zurückgeführt oder nach außen geleitet.

Anlagen, die giftige Gase absaugen müssen, besitzen je nach Substanz oft Kohlefilter oder einen Nassabscheider.